Wie und wann bist du zu tecteam gekommen?
Wie so viele hier habe auch ich die Ausbildung zum Technischen Redakteur bei tecteam gemacht, zusammen mit HG Halstenberg habe ich 1997/98 den Kurs „Technischer Redakteur Multimedia 2“ besucht. Nach dem Abschluss habe ich bei verschiedenen Unternehmen zwischen Essen und Lüdenscheid gearbeitet; meist in der Softwaredokumentation, es waren aber auch Maschinenbaufirmen dabei. Da mein letzter Arbeitgeber den Standort, an dem ich gearbeitet habe, schließen wird, musste ich mich neu orientieren und habe mich auf das Stellenangebot von tecteam beworben und im Februar hier angefangen.
Wie sieht ein typischer tecteam-Tag bei dir aus?
Da ich erst seit wenigen Wochen hier arbeite, kann ich das gar nicht beantworten und ich glaube sowieso, dass es einen „typischen tecteam-Tag“ gar nicht gibt. Meist beginne ich damit, dass ich morgens die erste Kanne Kaffee koche, weil ich oft als Erste hier bin, das ist aber schon alles an „typischen“ Ereignissen. Danach gibt es für mich sehr viel zu lernen: wie sind die Abläufe, wie funktioniert dies und wie geht das, was muss ich beachten, was muss ich hier tun, was darf ich hier auf keinen Fall tun, wen kann ich fragen, wenn ich nicht weiterkomme und wer ist für was zuständig? Jeder Tag ist anders, das bringt dieser vielseitige Beruf mit sich. Aber das macht es auch so interessant!
Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?
Ich mochte immer den Gedanken, Leute beim Verständnis und bei der richtigen Nutzung von Geräten, Produkten, Dingen, wie immer man es nennen möchte, zu unterstützen. tecteam ist meine erste Anstellung bei einem Dienstleister, bisher war ich immer beim Unternehmen direkt beschäftigt und für alle Aspekte der Dokumentation selbst zuständig, bis auf die Übersetzungen (und für die auch manchmal). Unterstützung durch Illustratoren ist für mich neu und höchst willkommen 😊. Zu meinen Aufgaben gehörten auch ab und zu kreative Arbeiten, z.B. jewel cases für die im Hause entwickelten Anwendungen zu entwerfen, die auf CDs an die Kunden gingen oder auch mal ein Symbol für eine neue Applikation. Das war immer ein so bisschen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen für mich. Hilfestellung beim Umgang mit Produkten halte ich für eine sehr gute Sache, zumal ich oft erlebt habe, dass die Dokumentation immer erst dann herangezogen wird, wenn man allein nicht mehr weiterkommt, quasi als rettender Anker. Und das gefällt mir.
Was machst du nach Feierabend?
Wenn ich nach Hause komme, warten mein Mann und mein Kater meist schon auf mich. Dann wird gekocht und gegessen und dann erledigt, was gerade ansteht. Vor zwei Jahren haben wir nach mehreren fahrradlosen Jahrzehnten (kein Witz!) wieder mit dem Radeln begonnen; ohne Ehrgeiz und immer nur so, wie es die Kondition zulässt, aber es macht wieder Spaß. Außerdem schauen wir sehr gern Filme (inzwischen eher auf DVD oder gestreamt als im Kino) und einige ausgewählte Serien. Museen und Ausstellungen ziehen uns auch immer wieder an und wir erkunden gern die nähere Umgebung per Auto. Im Sommer besuche ich oft das Solebad in Wischlingen, oder wir sitzen einfach im Garten und trinken Kaffee oder grillen mit Freunden und Familie.
Was ist deine meistgenutzte App oder Internetseite? / Auf welche Software kannst du als TR nicht verzichten?
Bisher hat mit jedem neuen Job der Softwarepool gewechselt. Während der Ausbildung lernte ich Photoshop kennen, das ich bis heute gern benutze. Zu Recherchezwecken sind Internetsuchmaschinen unerlässlich; ich bin nicht unbedingt begeistert von Google, jedoch ist es manchmal schlicht die einfachste und schnellste Wahl.
Was darf man in Dortmund nicht verpassen?
Die Stadt hat einfach unglaublich viel zu bieten. Von der lebhaften Einkaufsmeile und dem kulturellen Angebot von Westfalenhalle, Museen, Theatern und Konzerthaus über beeindruckende Industriedenkmäler hin zu geradezu malerischen Randbezirken mit schönen alten Häusern und hübschen Zechensiedlungen bis zu tatsächlich idyllischen Gegenden, bei denen man denkt, man sei in irgendeinem ländlichen Dörfchen, die aber zum Dortmunder Stadtgebiet gehören, mitsamt Bauernhöfen und Hofläden. Es gibt hier so viel mehr als Fußball 😊 (nein, ich bin kein Fußballfan, aber ich kann die Faszination durchaus verstehen!).
Die Sonne scheint, die Liegen auf der tecteam-Dachterrasse stehen bereit und ich …
Liegen auf der Dachterrasse? Im Ernst? Das muss ich mir im Sommer anschauen! Gibt es auch einen Sonnenschirm? 😊