Schlagwort: Technische Redaktion

  • Abschied und Neustarts

    Abschied und Neustarts

    „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ (Heraklit)

    Sabine Marre und Dennis Städter hatten schon Ende März und April ihren letzten Arbeitstag. Ende Juni verlässt leider auch Björn Giese nach 17 Jahren tecteam.

    Wir wünschen allen Drei auf ihren neuen Wegen viel Erfolg und dass sie uns in guter Erinnerung behalten.

    Neu im tecTEAM begrüßen wir zum 01.05.2022 am Standort Hannover Catrin Mikulastik. Die neue Kollegin kommt frisch aus dem Studium und wird das Team in Hannover als Technische Redakteurin verstärken.

    Iwan Knauer hat sein Praktikum erfolgreich absolviert und ist seit dem 01.05.2022 als Werkstudent bei tecteam.

    Wir wünschen den Neuzugängen einen guten Start!.

  • 7 Fragen an Kerstin Zimmermann

    7 Fragen an Kerstin Zimmermann

    Wie und wann bist du zu tecteam gekommen?

    Wie so viele hier habe auch ich die Ausbildung zum Technischen Redakteur bei tecteam gemacht, zusammen mit HG Halstenberg habe ich 1997/98 den Kurs „Technischer Redakteur Multimedia 2“ besucht. Nach dem Abschluss habe ich bei verschiedenen Unternehmen zwischen Essen und Lüdenscheid gearbeitet; meist in der Softwaredokumentation, es waren aber auch Maschinenbaufirmen dabei. Da mein letzter Arbeitgeber den Standort, an dem ich gearbeitet habe, schließen wird, musste ich mich neu orientieren und habe mich auf das Stellenangebot von tecteam beworben und im Februar hier angefangen.

    Wie sieht ein typischer tecteam-Tag bei dir aus?

    Da ich erst seit wenigen Wochen hier arbeite, kann ich das gar nicht beantworten und ich glaube sowieso, dass es einen „typischen tecteam-Tag“ gar nicht gibt. Meist beginne ich damit, dass ich morgens die erste Kanne Kaffee koche, weil ich oft als Erste hier bin, das ist aber schon alles an „typischen“ Ereignissen. Danach gibt es für mich sehr viel zu lernen: wie sind die Abläufe, wie funktioniert dies und wie geht das, was muss ich beachten, was muss ich hier tun, was darf ich hier auf keinen Fall tun, wen kann ich fragen, wenn ich nicht weiterkomme und wer ist für was zuständig? Jeder Tag ist anders, das bringt dieser vielseitige Beruf mit sich. Aber das macht es auch so interessant!

    Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

    Ich mochte immer den Gedanken, Leute beim Verständnis und bei der richtigen Nutzung von Geräten, Produkten, Dingen, wie immer man es nennen möchte, zu unterstützen. tecteam ist meine erste Anstellung bei einem Dienstleister, bisher war ich immer beim Unternehmen direkt beschäftigt und für alle Aspekte der Dokumentation selbst zuständig, bis auf die Übersetzungen (und für die auch manchmal). Unterstützung durch Illustratoren ist für mich neu und höchst willkommen 😊. Zu meinen Aufgaben gehörten auch ab und zu kreative Arbeiten, z.B. jewel cases für die im Hause entwickelten Anwendungen zu entwerfen, die auf CDs an die Kunden gingen oder auch mal ein Symbol für eine neue Applikation. Das war immer ein so bisschen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen für mich. Hilfestellung beim Umgang mit Produkten halte ich für eine sehr gute Sache, zumal ich oft erlebt habe, dass die Dokumentation immer erst dann herangezogen wird, wenn man allein nicht mehr weiterkommt, quasi als rettender Anker. Und das gefällt mir.

    Was machst du nach Feierabend?

    Wenn ich nach Hause komme, warten mein Mann und mein Kater meist schon auf mich. Dann wird gekocht und gegessen und dann erledigt, was gerade ansteht. Vor zwei Jahren haben wir nach mehreren fahrradlosen Jahrzehnten (kein Witz!) wieder mit dem Radeln begonnen; ohne Ehrgeiz und immer nur so, wie es die Kondition zulässt, aber es macht wieder Spaß. Außerdem schauen wir sehr gern Filme (inzwischen eher auf DVD oder gestreamt als im Kino) und einige ausgewählte Serien. Museen und Ausstellungen ziehen uns auch immer wieder an und wir erkunden gern die nähere Umgebung per Auto. Im Sommer besuche ich oft das Solebad in Wischlingen, oder wir sitzen einfach im Garten und trinken Kaffee oder grillen mit Freunden und Familie.

    Was ist deine meistgenutzte App oder Internetseite? / Auf welche Software kannst du als TR nicht verzichten?

    Bisher hat mit jedem neuen Job der Softwarepool gewechselt. Während der Ausbildung lernte ich Photoshop kennen, das ich bis heute gern benutze. Zu Recherchezwecken sind Internetsuchmaschinen unerlässlich; ich bin nicht unbedingt begeistert von Google, jedoch ist es manchmal schlicht die einfachste und schnellste Wahl.

    Was darf man in Dortmund nicht verpassen?

    Die Stadt hat einfach unglaublich viel zu bieten. Von der lebhaften Einkaufsmeile und dem kulturellen Angebot von Westfalenhalle, Museen, Theatern und Konzerthaus über beeindruckende Industriedenkmäler hin zu geradezu malerischen Randbezirken mit schönen alten Häusern und hübschen Zechensiedlungen bis zu tatsächlich idyllischen Gegenden, bei denen man denkt, man sei in irgendeinem ländlichen Dörfchen, die aber zum Dortmunder Stadtgebiet gehören, mitsamt Bauernhöfen und Hofläden. Es gibt hier so viel mehr als Fußball 😊 (nein, ich bin kein Fußballfan, aber ich kann die Faszination durchaus verstehen!).

    Die Sonne scheint, die Liegen auf der tecteam-Dachterrasse stehen bereit und ich …

    Liegen auf der Dachterrasse? Im Ernst? Das muss ich mir im Sommer anschauen! Gibt es auch einen Sonnenschirm? 😊

  • 7 Fragen an Christin Bröggelhoff

    7 Fragen an Christin Bröggelhoff

    Wie und wann bist du zu tecteam gekommen?

    Am 16. August 2021 habe ich begonnen, bei tecteam zu arbeiten. In meinem Studium lernte ich durch Erzählungen anderer das Unternehmen kennen.

    Nachdem ich mein Studium beendet und erfahren habe, dass tecteam auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist, habe ich nicht lange gewartet und eine Bewerbung abgeschickt.

    Wie sieht ein typischer tecteam-Tag bei dir aus?

    Ein typischer tecteam-Tag sieht bei mir wie folgt aus. Morgens treffe ich als eine der Ersten im Büro ein. Den Tag über bearbeite ich Aufgaben für den Kunden dometic. Obwohl ich fast immer viel zu tun habe, bin ich für ein kurzes Pläuschchen immer zu haben. Bei Fragen wende ich mich an meine Teammitglieder und gerne auch an andere Kollegen. Wenn ich anderen helfen kann, tue ich dies mit Freude. Meine Mittagspause verbringe ich entweder an meinem Platz oder im 3. OG am Esstisch. Bei schönem Wetter besuche ich gerne die Dachterrasse.

    Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

    An meiner Arbeit bei tecteam gibt es viele Dinge, die mir besonders gut gefallen. Anfang des Jahres 2021 habe ich das Studium „Technische Redaktion und Medienmanagement“ absolviert. Dieses ermöglichte mir Einblicke in die verschiedensten Grundlagen von der Technik, über das Gestalten, bis hin zum Schreiben von Anleitungen. Bereits diese Vielfalt hat mir besonders gut gefallen. Als ich bei tecteam angefangen habe zu arbeiten, kamen noch viele weitere neue Dinge auf mich zu. Dazu gehören u. a. neue Funktionen in Software, mit denen ich bereits im Studium gearbeitet habe, Software, mit denen ich zuvor noch nie gearbeitet habe, sowie Richtlinien und Normen, die ich noch nicht kannte. In der Zukunft werden mir sicherlich noch viele neue Dinge begegnen. Durch dies wird man immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. In dem Beruf als technischer Redakteur agiert man mit vielen Menschen, sei es, um Informationen einzuholen oder um Projekte zu planen. Obwohl bei tecteam nicht jeder denselben Kunden betreut, kann man sich bei gewissen Fragen dennoch an andere Kollegen wenden. Der Kontakt und der Austausch gefallen mir ebenfalls gut. All dies sind Gründe, dass ich bezweifle, dass es mir in Zukunft in diesem Beruf langweilig wird. Der Beruf des technischen Redakteures ist vielfältig, interessant und immer wieder herausfordernd. Genau dies weckt in mir Begeisterung.

    Was machst du nach Feierabend?

    In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meinem Partner, meiner Familie und meinen Freunden. Eins meiner größten Hobbys ist es zu malen, sei es auf dem Papier, auf der Leinwand, mit verschiedenen Stiften, mit dem Pinsel oder auf dem iPad. Außerdem gehe ich bei schönem Wetter gerne joggen und Inliner fahren. In meiner Freizeit höre ich sehr viel Musik. Abends schaue ich mir gerne Filme und Serien an. Des Weiteren spiele ich gerne auf meiner Switch und backe mit voller Freude. Wenn ich viel Zeit habe, lese ich Bücher.

    Was ist deine meistgenutzte App oder Internetseite? / Auf welche Software kannst du als TR nicht verzichten?

    Die meistgenutzten Apps von mir sind WhatsApp, Spotify und Instagram. Auf Instagram kann man sich nicht nur austauschen, sondern auch aktuelle Nachrichten verfolgen. Bei Spotify höre ich gerne Musik, sowie hin und wieder Podcasts. Wenn ich mich als technischer Redakteur informieren möchte, tue ich dies meistens über LinkedIn und Xing, aber auch Instagram und Facebook, sowie die allgemeine Google-Suche verwende ich dafür.

    Was darf man in Dortmund nicht verpassen?

    In Dortmund kenne ich mich nicht besonders gut aus. Alle die Dortmund besuchen möchten, kann ich jedoch einen Spaziergang durch die Innenstadt und einen Blick auf das ehemalige Hüttenwerk empfehlen. Fußballfans, vor allem BVB-Fans, würde ich immer einen Besuch in dem Dortmunder Stadion empfehlen. In Dortmund gibt es wahrscheinlich noch viel mehr schöne und interessante Orte zu sehen. Ich bin gespannt, was ich in den nächsten Jahren noch alles kennenlernen werde.

    Die Sonne scheint, die Liegen auf der tecteam-Dachterrasse stehen bereit und ich …

    … lege in der Mittagspause dort meine Füße hoch. Mit meinen Kollegen, welche mir Gesellschaft leisten, halte ich ein Pläuschchen über alle möglichen Themen.

  • tecteamer plündert eure „Schubladen“!

    tecteamer plündert eure „Schubladen“!

    Für unseren Blog suchen wir neue Artikelideen und dafür brauchen wir eure Hilfe.

    Interessante und spannende Entwicklungen, Anekdoten, Erfahrungsberichte, Praktikumsberichte, Ausblicke, Buchrezensionen aus den Bereichen TD, Illustration, Beratung, Homeoffice, Bildungsinstitut oder auch Themen über den Tellerrand hinaus sind herzlich willkommen.

    Ihr könnt uns aber auch einfach Themen nennen, die euch interessieren oder über die ihr gerne etwas lesen würdet.

    Ihr könnt eure Ideen und Anregungen gerne unter diesen Artikel posten, an die Email-Adresse socialmedia@tecteam.de schicken oder sprecht uns einfach direkt an.

    Keiner muss selber schreiben (darf aber, wenn er/sie möchte :-)). Es geht darum Anregungen und neue Impulse zu sammeln.

  • tecteam geht unter die Podcaster

    tecteam geht unter die Podcaster

    Ja, richtig gelesen – tecteam bekommt einen eigenen Podcast!

    Unter dem Namen „Tatort: Betriebsanleitung – Das liest doch sowieso keiner“ wollen wir über Themen rund um die Technische Dokumentation sprechen und den Beruf für Außenstehende erfahrbar und interessant machen.

    Dazu leihen uns Roland Gleißner und Jürgen Kahl ihre Stimmen. Sie werden entweder im Dialog oder in Interviews mit Experten Einblicke in die TD geben und aus unserem Arbeitsalltag berichten.

    Wir freuen uns auf spannende Folgen und sind auf das Feedback gespannt.

    Weitere Infos wann und wo unser Podcast online geht, erfahrt ihr rechtzeitig in den tecteam News.

    Email-Adresse: podcast@tecteam.de

  • Gerichtsurteil (März 2020) zum Thema „Bereitstellung einer landessprachigen Anleitung“

    Gerichtsurteil (März 2020) zum Thema „Bereitstellung einer landessprachigen Anleitung“

    Folgender Fall: Online-Verkauf eines Gaswarnmelders in Deutschland nur mit englischer Anleitung. Abmahnung und Klage eines Händlers gegen den Online-Händler aufgrund nicht mitgelieferter deutschsprachiger Bedienungsanleitung.

    Das Gericht hat der Klage stattgegeben und im Urteil u.a. ausgeführt:

    1. Der Beklagte hat … für jeden Fall der Zuwiderhandlung … festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000 € und für den Fall, dass dies nicht beigetrieben werden kann, … Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, und es zu unterlassen, …, insbesondere Gaswarnmelder, auf dem Markt bereitzustellen, … ohne sich vergewissert zu haben, dass die Sicherheitsinformationen sowie Gebrauchsanleitung auf dem Produkt in deutscher Sprache beigefügt sein.
    2. Es entspricht nicht den Voraussetzungen von § 3 Abs. 4 Produktsicherheitsgesetz, eine Gebrauchsanweisung in englischer Sprache zur Verfügung zu stellen.

    Hier könnte man sagen, dass der Händler mit einem blauen Auge davon gekommen ist.

    Neben diesen Vorgaben wurde der Händler aber noch zu folgenden Punkten verurteilt:

    1. Der Beklagte wird verurteilt, dem Kläger Auskunft darüber zu erteilen, in welchem Umfang er Waren gemäß der unter Ziff. 1 beanstandeten Handlung vertrieb, insbesondere die Menge der erhaltenen und verkauften Waren, Verkaufspreise nebst erzielten Gewinnen sowie die Zeiträume dieser Handlung.
    2. Es wird festgestellt, dass der Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger sämtlichen Schaden zu ersetzen, der diesem durch die unter Ziff. 1 dargestellten Handlungen in der Vergangenheit entstanden ist und/oder als zukünftig noch entstehen wird.
    3. Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.242,84 € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem ehemaligen Basiszinssatz hieraus seit dem 10.05.2019 zu zahlen.
    4. Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Beklagte.

    Und das dürfte ziemlich weh tun.

    Falls mal ein Kunde die Notwendigkeit von einer Landessprache anzweifelt, kann man ihn ja mal auf das Urteil verweisen. Auch wenn es nur hier in Deutschland gesprochen wurde, ist das zugrundeliegende Gesetz ein europäisches. Und Gerichte haben die Angewohnheit erst mal „am Markt“ zu schauen, ob es zu einem Thema nicht schon ein Urteil gibt und um sich ggf. daran zu orientieren.