Dieses Bild wurde übrigens per KI generiert. KI kann uns aber noch bei vielem mehr unterstützen. Wie, zeigt Christian Fahn im Workshop im Juni anhand von praktischen Anwendungsmöglichkeiten für unseren Berufsalltag.
Anmelden ist ab sofort möglich.

Was hat der Film Apollo 13 mit unserem Arbeitsalltag zu tun? Mehr als man denkt. Die Geschichte zeigt, wie Teams mit den vorhandenen Bordmitteln gemeinsam Lösungen finden. Wir befinden uns zwar nicht in einer (lebens-)bedrohlichen Situation wie die Astronauten damals. Doch hat sich unser Arbeitsumfeld seit der Corona-Zeit stark verändert: Home-Office, weniger persönliche Begegnungen und neue Formen der Zusammenarbeit. Es ist es umso wichtiger, Zusammenhalt, Austausch und Teamgeist weiterhin lebendig zu halten. Dazu kommen neue Entwicklungen in der Technischen Kommunikation und der Einsatz von KI.
In unserer Veranstaltung haben wir zwei Teams auf eine gedankliche Reise geschickt mit der Fragestellung: „Was würdet ihr machen, wenn ihr …
Kernfragestellungen waren:
Heraus gekommen sind eine ganze Menge an Ideen und Impulsen, die nachfolgend zusammengefasst aufgelistet sind.
Digitaler Produktpass (DPP)
Künstliche Intelligenz
Content-Management-Systeme (CMS)
Servicedokumentation
Dienstleistungen außerhalb der klassischen Technischen Redaktion
Bildungsangebote erweitern (intern/extern)
Kundenveranstaltungen anbieten
Leuchtturmprojekte mit Kunden schaffen
Künstliche Intelligenz gezielt einsetzen
Interne Kommunikation stärken
Wissen + Wissenstransfer fördern
Außenwahrnehmung verbessern
Anregungen für soziales/internes Miteinander

Wir haben neue Brandschutzhelferinnen und -helfer ausgebildet. Ihre Aufgaben sind: Brandrisiken bemerken, Feuerlöscher sicher bedienen, im Fall der Fälle alle beim schnellen, geordneten Verlassen des Gebäudes unterstützen.
Bei der Weiterbildung am 30.09.2025 waren dabei und sind daher offizielle betriebliche Brandschutzhelferinnen und -helfer:
Vielen Dank an alle, die sich engagieren und zur Sicherheit am Arbeitsplatz beitragen.
Impressionen vom Praxisteil:




Katja Althoff wird nach ihrem Praktikum bei uns zum 01.10.2025 als Technische Redakteurin anfangen. Sie wird bei Elif Jäger im Team TD 1 sein. Herzlich willkommen!
Jörg Lauersdorf wird zum 31.01.2026 in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Zum 01.02.2026 wird Dirk Schmitz sein Nachfolger als Teamleiter des Teams TD 3.

Durch einen zufällligen Kontakt mit Dirk Schmitz wurde ein Redakteur der Dortmunder Zeitung Ruhr Nachrichten auf tecteam aufmerksam. Dieser Redakteur war nun vor kurzem bei tecteam in Dortmund und hat Dirk Schmitz interviewt. Letzten Samstag wurde der Artikel dazu in den Ruhr Nachrichten veröffentlicht:

Dirk Schmitz und Christian Fahn im Gespräch mit Jörg Lauersdorf (v.l. alle tecteam). Es geht um eine Betriebsanleitung für ein Produkt für ein größeres Unternehmen.
FOTO tecteam
Hörde. Gebrauchsanweisungen treiben mit ihrem Kauderwelsch viele Menschen oft in Verzweiflung. Die Firma tecteam auf Phoenix-West bringt Ordnung ins Anleitungs-Chaos.
Wer hat nicht schon einmal vor Wut sein Werkzeug in die Ecke gepfeffert, weil er an einer Gebrauchsanweisung oder Bedienungsanleitung verzweifelt ist? Oft liegt das an missglückten Übersetzungen.
„Es gibt Unternehmen, die sparen an der falschen Stelle. Statt einen technischen Redakteur oder Übersetzer zu beauftragen, jagen sie den Text durch eine KI, übernehmen ihn ungeprüft – und dann kommen die seltsamsten Sachen dabei heraus“, sagt Dirk Schmitz.
Der 56-Jährige arbeitet seit über 30 Jahren bei tecteam. Der gelernte Grafiker erstellt komplette Gebrauchsanweisungen für unterschiedlichste Produkte – und er bildet den Nachwuchs aus. „Technischer Redakteur ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Wir bieten deshalb Studiengänge in unserem Bildungsinstitut an“, erklärt Schmitz.

An der Antonio-Segni-Straße ist das Unternehmen beheimatet. Im Schatten der alten Hochöfen auf Phoenix-West. FOTO Jörg Bauerfeld
Die Hauptkunden des Hörder Unternehmens sind große Konzerne wie Siemens, Vaillant oder Siemens Energy – also Global Player. „Aber wir haben auch kleinere Unternehmen, die direkt an Endkunden liefern“, erklärt Schmitz. Ein Beispiel sei die Firma Dometic, ein Hersteller von Camping- und Wohnmobilprodukten.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt Schmitz an einem aktuellen Projekt: Für ein Vorzelt eines Caravans soll er eine Aufbauanleitung entwickeln. Grundlage ist ein Video, das den Testaufbau eines Prototyps zeigt. „Ich muss daraus eine Anleitung machen, Schritt für Schritt, so dass jeder sie nachvollziehen kann.“ Nicht selten fahren tecteam-Mitarbeiter auch direkt zum Hersteller, nehmen ein Produkt in Betrieb, machen Fotos, führen Gespräche mit Konstruktion, Entwicklung, Sicherheitsabteilung und Marketing – und erstellen daraus die Anleitung.
Dabei brauche es Fingerspitzengefühl: „Man muss einschätzen können, was der spätere Nutzer versteht und was nicht.“
Zunächst entstehen die Anleitungen in Deutsch, für die Übersetzungen in alle möglichen Sprachen werden dann Übersetzungsbüros hinzugezogen.
Unterschiedliche Qualität
Die KI sei dabei nur bedingt hilfreich. „Für die Recherche ist sie praktisch. Für Übersetzungen muss man sehr vorsichtig sein. Ideal ist es, wenn Muttersprachler im Haus sind, die den Text prüfen“, sagt Schmitz. „Alles wird bei uns gegengecheckt.“
Denn sonst drohe das bekannte Kauderwelsch, das beim Aufbau von Möbeln oder Elektrogeräten schon so manchen zur Verzweiflung gebracht hat. „Wenn Firmen an allen Ecken sparen, wird es wild.“ Solche Fälle landen ebenfalls auf den Schreibtischen bei tecteam. „Das sind Unternehmen, die in verschiedenen Ländern aktiv sind und merken: Unsere Anleitungen taugen nichts. Dann bekommen wir Texte aus China, Indien oder der Türkei – jeder in einem anderen Stil, mit völlig unterschiedlicher Qualität“, so Schmitz. „Wir glätten sie, formulieren sie neu und passen sie an. Denn wer sein Produkt weltweit als Premium-Marke anbieten will, braucht auch eine professionelle Anleitung.“
Ein Teil des Produktes
Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei tecteam – auf Phoenix-West und am zweiten Standort in Hannover – an verständlichen Betriebsanleitungen für große und kleine Produkte. Und die seien immens wichtig, betont Schmitz: „Wenn eine Firma ein technisches Produkt in ein anderes Land exportieren will, muss eine Anleitung beiliegen. Dafür gibt es klare Vorgaben.“
Zudem sei die Bedienungsanleitung rechtlich Teil des Produkts. „Wenn sie unverständlich ist, kann ein Kunde sagen: Ich gebe das Produkt zurück. Das ist gesetzlich so geregelt.“

Für die Reinigung der Schreibtische gibt es eine neue Regelung:
Unsere Raumpflegerin Steffi Wellner wird Post-Its auf die Schreibtische kleben mit der Ankündigung, wann sie den Schreibtisch reinigen möchte.
Wer seinen Schreibtisch gereinigt haben möchte, räume bitte die Schreibtischfläche frei. Wer das nicht möchte, gebe das auf dem Zettel zu erkennen (z. B. „Nein danke“ oder auch „nicht an diesem Tag, bitte am …“).