Seit kurzem sind die Kolleginnen und Kollegen aus Hannover in unsere Telefonanlage integriert. Das heißt: Sie sind auch von Dortmunder Telefonen oder von MyPortal@Work aus über eine interne Durchwahl erreichbar, und es können Anrufe von Dortmund nach Hannover und andersherum weitergeleitet werden (theoretisch – praktisch wurde das noch nicht ausprobiert).
Um sie intern erreichen zu können, muss 12 vor der eigentlichen Durchwahl gewählt werden.
Für externe Anrufer ändert sich nichts – die bisherige Hannoveraner Telefonnummer bleibt erhalten. Extern gelten auch weiterhin die bekannten Durchwahlnummern für die Kolleginnen und Kollegen aus Hannover.
Beispiel: Veronika Keiner hat die Nummer 0511 899637-13. Wer von extern anruft, wählt weiterhin diese Nummer. Um sie intern anzurufen, wählt man 1213.
Die Telefonliste wurde aktualisiert und steht im Portal und im Wiki zur Verfügung.
Dieses Bild wurde übrigens per KI generiert. KI kann uns aber noch bei vielem mehr unterstützen. Wie, zeigt Christian Fahn im Workshop im Juni anhand von praktischen Anwendungsmöglichkeiten für unseren Berufsalltag.
Was hat der Film Apollo 13 mit unserem Arbeitsalltag zu tun? Mehr als man denkt. Die Geschichte zeigt, wie Teams mit den vorhandenen Bordmitteln gemeinsam Lösungen finden. Wir befinden uns zwar nicht in einer (lebens-)bedrohlichen Situation wie die Astronauten damals. Doch hat sich unser Arbeitsumfeld seit der Corona-Zeit stark verändert: Home-Office, weniger persönliche Begegnungen und neue Formen der Zusammenarbeit. Es ist es umso wichtiger, Zusammenhalt, Austausch und Teamgeist weiterhin lebendig zu halten. Dazu kommen neue Entwicklungen in der Technischen Kommunikation und der Einsatz von KI.
In unserer Veranstaltung haben wir zwei Teams auf eine gedankliche Reise geschickt mit der Fragestellung: „Was würdet ihr machen, wenn ihr …
… tecteam als Startup heute neu gründen würdet?
… tecteam weiterdenken und entwickeln würdet?
Kernfragestellungen waren:
Struktur, Effizienz und Zusammenarbeit – Welche Strukturen, Zuständigkeiten und Schnittstellen tragen den Wandel und sichern Leistungsfähigkeit, Effizienz und Vertrauen?
Kunden und Märkte – welche Märkte und Kunden sind zukünftig relevant und wie erreichen wir ebendiese Zielgruppen mit unseren Stärken?
Technologie: Hebel statt Risiko – Wie können KI und Digitalisierung Wachstum unterstützen, ohne Identität und Qualität zu gefährden?
Produkte und Dienstleistungen – Welche Angebote sichern die Zukunft, schärfen unser Profil und nutzen Innovation intelligent?
Heraus gekommen sind eine ganze Menge an Ideen und Impulsen, die nachfolgend zusammengefasst aufgelistet sind.
Welche zentralen Dienstleistungsfelder könnten interessant werden?
Digitaler Produktpass (DPP)
Neue Maschinenverordnung
Bildungsangebote und Trainings
KI-Anwendungen
Beratungsleistungen
Dienstleistungen außerhalb der klassischen Technischen Redaktion
Welche konkreten Dienstleistungen können sich daraus ergeben?
Digitaler Produktpass (DPP)
Serviceprovider für Datenaggregation, Lebenszyklusmanagement sowie Normen- und Compliance-Unterstützung
Bewertung des Reifegrads von Dokumentationen
Zugang zu neuen Branchen, die bisher nur geringe Dokumentationspflichten hatten
Beratung zur Digitalisierung von Dokumentation im Kontext der neuen Maschinenverordnung und des DPP
Künstliche Intelligenz
Übernahme von „Human-in-the-Loop“-Aufgaben (Inhalte bereitstellen, KI-Ergebnisse prüfen, KI für bestimmte Aufgaben trainieren)
Nutzung von KI für Leistungen, die bisher nicht angeboten werden konnten (z. B. Programmierung)
Aufbau und Pflege von Wissensdatenbanken (z. B. Juno von DOCUFY)
Angebote für KI-skeptische Kunden:
Nutzung ausschließlich sicherer Anwendungen
Veröffentlichung nur geprüfter Inhalte
Bereitstellung strukturierter Inhalte für eine fehlerfreie Weiterverwendung ohne „Halluzinationen“
Nutzung der Dokumentation als Grundlage für:
Chatbots
Terminologie Management
Metadatenmodelle
Content-Management-Systeme (CMS)
After-Sales-Support für bestehende Systeme (Einrichtung, Optimierung, Erweiterung)
Content-Erstellung und -Management im Umfeld von Shopsystemen
Erweiterung des Dienstleistungsportfolios, z. B.:
ST4-Layouts (Franziska)
ST4-Programmierung (CCS Solution)
Partnerprojekte mit gds (z. B. EasyBrowse)
Servicedokumentation
Self-Service-Angebote, bei denen Supportanfragen direkt mit Dokumentation verknüpft werden
Dienstleistungen außerhalb der klassischen Technischen Redaktion
Nutzung der Stärken der Technischen Redaktion im gesamten Unternehmen:
Informationen sammeln
Strukturieren
aufbereiten
verteilen und veröffentlichen
Einsatz überall dort, wo strukturierte und modular organisierte Informationen benötigt werden
Bildungsangebote erweitern (intern/extern)
Schulungen zum Digitalen Produktpass
Schulungen zur neuen Maschinenverordnung
Trainings zu KI-Themen
Kundenveranstaltungen anbieten
Formate wie Round Tables einsetzen, um mit Kunden über weitere Dienstleistungen ins Gespräch zu kommen
Leuchtturmprojekte mit Kunden schaffen
Welche Kunden könnten sich für eine Partnerschaft eignen?
Welche Produkte und Themen bieten Potenzial?
Was können wir aus dem Projekt herausholen?
Interne Zusammenarbeit an einem gemeinsamen Projekt
schafft Zusammenhalt
Individuelle Stärken
Portfolio erweitern (je nach Projekt)
Kundenbindung und neue Kunden ansprechen
Außenwahrnehmung
Leuchtturmprojekt auf Messen usw. präsentieren Beispiel: Dometic-LKW-Klimaanlage
Was ist für uns intern wichtig
Künstliche Intelligenz gezielt einsetzen
KI nutzen, um technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben und nicht den Anschluss zu verlieren
Produktivität steigern und Arbeitsabläufe erleichtern (z. B. Recherche, Angebotserstellung)
Eigene Erfahrungen sammeln, um Kunden kompetent beraten zu können
KI zunächst vor allem als internes Thema nutzen, nicht zwingend direkt als Kundenleistung
Interne Kommunikation stärken
Informationen im Unternehmen besser nutzen, um zusätzliche Dienstleistungschancen bei Bestandskunden zu erkennen
Wissen + Wissenstransfer fördern
tecteamer schulen tecteamer neu denken, z. B.:
Workshops erweitern (praktisch und intensiver)
Illustratoren mehr mit einbeziehen
Themensammlung ggf. anders organisieren
Erfahrungen mit Kunden zum Thema machen (z. B. mit welchen Tools wird gearbeitet, welche Erfahrungen wurden gesammelt, was lief gut/schlecht, was macht der Kunde gut? …)
Diskussionsgruppen ergänzen (z. B. wenn kein Vortrag ansteht; Themenschwerpunkte bilden, z. B. Nachbesprechung des letzten Vortrags, Redaktionssysteme, KI, Terminologie, …)
Weiterentwicklungs-/Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten und vorschlagen lassen
Möglichkeiten und Herausforderungen beim Einsatz von KI-Tools, Auffrischungs-schulungen
externe und interne Ressourcen nutzen (E-Learnings + Kooperation mit dem Bildungsinstitut), Soft Skills und technische Kompetenzen verbessern
Außenwahrnehmung verbessern
Social-Media-Präsenz
Konzept Videoreihe (Unternehmensvorstellung, Workshop mit Kindern, Öffentliche Umfragen „Was ist Technische Kommunikation?“ / „Was macht ein technischer Redakteur?“, Schlechte Anleitungen als Negativbeispiel zeigen, Besuch auf der tekom mitfilmen)
KI-generierte Videos/ Abbildungen (Welche Aussage wollen/können wir damit treffen?)
Botschaften im Comicstyle, schafft Wiedererkennungswert
Fachkonferenzen/Diskussionsrunden (intern und extern) etablieren, z. B. als eine Art kleine tekom-Tagung
Unternehmens- und Wettbewerbsanalyse durchführen, z. B. SWOT-Analyse (Stärken und Schwächen-Analyse)
Warum kommt der Kunde zu uns und nicht zur Konkurrenz?
Haben wir Alleinstellungsmerkmale oder können wir diese generieren?
Wo können wir besser werden, damit die Leistungen interessanter für (potenzielle) Kunden werden?
Welches sind die wichtigsten Veränderungstreiber innerhalb und außerhalb des Unternehmens und wie werden sie voraussichtlich wirken?
Welche Hürden könnten auf uns zukommen?
Anregungen für soziales/internes Miteinander
Regelmäßige, informelle Treffen (während der Arbeitszeit)
„First Friday Breakfast/ Lunch“/“Pizza day“/“Coffee Club“; dabei könnten auch Themen im informellen Rahmen besprochen werden, z. B. Ideensammlung für tecteamer schulen tecteamer
feste Termine vor Ort für ein Zusammentreffen in gelöster Runde
Wir haben neue Brandschutzhelferinnen und -helfer ausgebildet. Ihre Aufgaben sind: Brandrisiken bemerken, Feuerlöscher sicher bedienen, im Fall der Fälle alle beim schnellen, geordneten Verlassen des Gebäudes unterstützen.
Bei der Weiterbildung am 30.09.2025 waren dabei und sind daher offizielle betriebliche Brandschutzhelferinnen und -helfer:
Roland Gleißner
Daniela König
Susanne Plicht
Dirk Schmitz
Michael Silber
Eva Tenschert
Hannes Ulmke
Vielen Dank an alle, die sich engagieren und zur Sicherheit am Arbeitsplatz beitragen.
Impressionen vom Praxisteil:
Beim Löschangriff auf einen brennenden MonitorDer gleiche Monitor – er brennt schon wieder!Explodierende Deo-Dose – kann auch im Auto passieren, wenn die Dose im Auto liegt und die Sonne lange genug drauf knallt!
Katja Althoff wird nach ihrem Praktikum bei uns zum 01.10.2025 als Technische Redakteurin anfangen. Sie wird bei Elif Jäger im Team TD 1 sein. Herzlich willkommen!
Jörg Lauersdorf wird zum 31.01.2026 in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Zum 01.02.2026 wird Dirk Schmitz sein Nachfolger als Teamleiter des Teams TD 3.
Durch einen zufällligen Kontakt mit Dirk Schmitz wurde ein Redakteur der Dortmunder Zeitung Ruhr Nachrichten auf tecteam aufmerksam. Dieser Redakteur war nun vor kurzem bei tecteam in Dortmund und hat Dirk Schmitz interviewt. Letzten Samstag wurde der Artikel dazu in den Ruhr Nachrichten veröffentlicht:
Dirk Schmitz und Christian Fahn im Gespräch mit Jörg Lauersdorf (v.l. alle tecteam). Es geht um eine Betriebsanleitung für ein Produkt für ein größeres Unternehmen. FOTO tecteam
Von Hörde in die ganze Welt: tecteam erstellt Gebrauchsanweisungen
Hörde. Gebrauchsanweisungen treiben mit ihrem Kauderwelsch viele Menschen oft in Verzweiflung. Die Firma tecteam auf Phoenix-West bringt Ordnung ins Anleitungs-Chaos.
Wer hat nicht schon einmal vor Wut sein Werkzeug in die Ecke gepfeffert, weil er an einer Gebrauchsanweisung oder Bedienungsanleitung verzweifelt ist? Oft liegt das an missglückten Übersetzungen.
„Es gibt Unternehmen, die sparen an der falschen Stelle. Statt einen technischen Redakteur oder Übersetzer zu beauftragen, jagen sie den Text durch eine KI, übernehmen ihn ungeprüft – und dann kommen die seltsamsten Sachen dabei heraus“, sagt Dirk Schmitz.
Der 56-Jährige arbeitet seit über 30 Jahren bei tecteam. Der gelernte Grafiker erstellt komplette Gebrauchsanweisungen für unterschiedlichste Produkte – und er bildet den Nachwuchs aus. „Technischer Redakteur ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Wir bieten deshalb Studiengänge in unserem Bildungsinstitut an“, erklärt Schmitz.
An der Antonio-Segni-Straße ist das Unternehmen beheimatet. Im Schatten der alten Hochöfen auf Phoenix-West. FOTO Jörg Bauerfeld
Die Hauptkunden des Hörder Unternehmens sind große Konzerne wie Siemens, Vaillant oder Siemens Energy – also Global Player. „Aber wir haben auch kleinere Unternehmen, die direkt an Endkunden liefern“, erklärt Schmitz. Ein Beispiel sei die Firma Dometic, ein Hersteller von Camping- und Wohnmobilprodukten.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt Schmitz an einem aktuellen Projekt: Für ein Vorzelt eines Caravans soll er eine Aufbauanleitung entwickeln. Grundlage ist ein Video, das den Testaufbau eines Prototyps zeigt. „Ich muss daraus eine Anleitung machen, Schritt für Schritt, so dass jeder sie nachvollziehen kann.“ Nicht selten fahren tecteam-Mitarbeiter auch direkt zum Hersteller, nehmen ein Produkt in Betrieb, machen Fotos, führen Gespräche mit Konstruktion, Entwicklung, Sicherheitsabteilung und Marketing – und erstellen daraus die Anleitung.
Dabei brauche es Fingerspitzengefühl: „Man muss einschätzen können, was der spätere Nutzer versteht und was nicht.“
Zunächst entstehen die Anleitungen in Deutsch, für die Übersetzungen in alle möglichen Sprachen werden dann Übersetzungsbüros hinzugezogen.
Unterschiedliche Qualität
Die KI sei dabei nur bedingt hilfreich. „Für die Recherche ist sie praktisch. Für Übersetzungen muss man sehr vorsichtig sein. Ideal ist es, wenn Muttersprachler im Haus sind, die den Text prüfen“, sagt Schmitz. „Alles wird bei uns gegengecheckt.“
Denn sonst drohe das bekannte Kauderwelsch, das beim Aufbau von Möbeln oder Elektrogeräten schon so manchen zur Verzweiflung gebracht hat. „Wenn Firmen an allen Ecken sparen, wird es wild.“ Solche Fälle landen ebenfalls auf den Schreibtischen bei tecteam. „Das sind Unternehmen, die in verschiedenen Ländern aktiv sind und merken: Unsere Anleitungen taugen nichts. Dann bekommen wir Texte aus China, Indien oder der Türkei – jeder in einem anderen Stil, mit völlig unterschiedlicher Qualität“, so Schmitz. „Wir glätten sie, formulieren sie neu und passen sie an. Denn wer sein Produkt weltweit als Premium-Marke anbieten will, braucht auch eine professionelle Anleitung.“
Ein Teil des Produktes
Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei tecteam – auf Phoenix-West und am zweiten Standort in Hannover – an verständlichen Betriebsanleitungen für große und kleine Produkte. Und die seien immens wichtig, betont Schmitz: „Wenn eine Firma ein technisches Produkt in ein anderes Land exportieren will, muss eine Anleitung beiliegen. Dafür gibt es klare Vorgaben.“
Zudem sei die Bedienungsanleitung rechtlich Teil des Produkts. „Wenn sie unverständlich ist, kann ein Kunde sagen: Ich gebe das Produkt zurück. Das ist gesetzlich so geregelt.“